OGR-Plugin für Apache Hop

Ich habe ein gdal/ogr-Plugin für Apache Hop geschrieben:

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Lieber Speedy Gonzales

Super Sache.
Du bist gut, im Blog “vielleicht” und “halb” zu schreiben…:grinning_face: .
Apache Hop, die FME-Alternative, ist inzwischen bei fast allen kommenden GIS-Events dabei: Spirgarten-Treffen 2026, FOSSGIS-Konferenz 2026, GEOSummmit 2026, evtl. internationale QGIS User Conference in Laax 2026….
Wann findet eigentlich das nächste INTERLIS-Anwendertreffen statt?

LG Stefan

Wichtig wäre es m.E., dass Hop nicht nur an fast allen kommenden GIS-Events dabei ist, sondern dass es auch in der Praxis verwendet wird. Das wäre ein Durchbruch.

INTERLIS-Anwendertreffen gibt es wahrscheinlich eher im 2027 wieder.

Stefan

Bin da sehr bei @stefan Z., @stefan.keller. Mir ist noch keine operative Verwendung in der Schweizer Geoinformation bekannt. Auf der Entwicklungsseite hat nun Stefan als Einzelperson mal einen tollen Effort geleistet. Ich sehe daher noch (?) keine nachhaltige Community, aber das kann ja / wird hoffentlich noch werden.

Liebe Kollegen: Noch vor acht Monaten hiess es, FME sei „alternativlos“.

Der erste Schritt war darum, mit dem Zaunpfahl zu winken und zu zeigen, dass es eine Alternative gibt. Dabei muss offensichtlich immer noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Der nächste Schritt ist, GIS-Plugins zu entwicklen. Inzwischen sind - nebst den 7 von AtolCD - innert kürzester Zeit vier(!) GIS-Plugins entwickelt worden:

  • Geometry Fields Converter (Keller)
  • OGR Vector Import/Export (Keller)
  • OGR Input reader/Output exporter (Ziegler)
  • Geometry Inspector (Ziegler)

Ein weiteres Plugin ist bereits in Arbeit. Bald steht zur Diskussion, wie die GIS-Plugins in den Core wechseln könnten (wozu Stefan’s Geometry Type Plugin, das ich nicht mitgezählt habe, ein wertvoller Beitrag ist).

Du sprichst die Entwicklung „nur“ durch Einzelpersonen an. Ich komme - nebst AtolCD - innert weniger Monate auf eine Handvoll Entwickler. Aber auch wenn es je Plugin nur ein Entwickler gibt - was vorkommt - dann gibt es bekanntlich viele erfolgreiche Open Source-Projekte, wie GDAL/OGR, SQLite, Curl, Redis - sowie viele wichtige QGIS-Plugins, die auch nur einen (Haupt-)Entwickler:in haben bzw. hatten.

Hop ist ein gereiftes Werkzeug und funktioniert hier und heute „out-of-the-Box” für alle CLI-Konverter-Tools - also auch GDAL/OGR, IfcConvert via GeoPackage (BIM), CityGML (3D), ili2db/ilivalidator (INTERLIS), etc; so wie das Airflow, dbt und andere bekannte Orchestrierungs-Software machen. Und wenn ich die Contributors von Apache Hop (Basis) zusammenzähle, dann komme ich auf 13 nur schon in den letzten zwei Wochen!

Als Nächstes geht es darum, die GIS-Plugins im Enterprise-Umfeld von Hop zu testen, Feedback zu geben und weitere Plugins zu entwickeln.

Ich freue mich auf die nächste Diskussion - hoffentlich bald in-person am kommenden Spirgarten-Treffen (13. März ist Anmeldeschluss).

FME war natürlich nie alternativlos. Mit oder ohne Hop (Kettle) etc. Die Begründungen dieser 44 Mio. Vergabe sind mehr als abenteuerlich. Wahrscheinlich spekuliert man halt auf einen FME-Award o.ä., den man sich ins USM-Regal stellen kann. Spass beiseite: Ist halt einfach bequem. In Pflicht wären m.E. vor allem Kantone und Bund hier was zu ändern. Aber wo kein Wille ist… Wenn man vor 15 Jahren oder so nicht in QGIS investiert hätte, wären wird dort heute auch nirgends.

Für meinen momentanen Kenntnisstand ist der Sweet Spot die Integration eines Geometrie-Datentyps in den Kern. Weitere GIS-Funktionalität darf gerne in Plugins bleiben. Technisch gesehen, ist doch eh alles ein Plugin. Was ich definitiv nicht weiter promoten und machen würde, ist die Geschichte mit den CLI-Tools. Das wäre für mich quasi der letzte Ausweg wenn gar nichts mehr geht. Als Anwender möchte ich neben Hop nicht noch gdal/ogr, ilitools, BIM-Tools installieren müssen (möchte ich auch nicht als Paketierer in einer Organisation). Ich möchte wissen, wie viele der 100 (?) Teilnehmer des letzten Webinars tatsächlich Hop heruntergeladen haben und es ausprobiert haben und wie viele von denen dann noch gdal/ogr installiert haben und das Plugin ausprobiert haben (fehlender Plugin-Installationsmechanismus wäre auch noch ein Thema für mehr Benutzerfreundlichkeit).

Am besten sperrt man ein paar Interessierte einiger Kantone einen Tag lang in einen Raum und heckt einen Plan aus. Das Committment müsste einfach sein, dass diese Kantone das Teil auch versuchen produktiv einzusetzen.

Positiv wäre auch eine Firma, die darin ein Geschäftsmodell sieht/entdeckt. Sei es Entwicklung, Schulung, Support.

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Ich bin mit allen deinen Punkten einverstanden.
Es gibt schon eine Firma, die sich interessiert. Sie sollte sich am besten selbst melden (Hinweis: Siehe den Block B2 „Grosse Geodaten integrieren und modellieren“ auf dem GEOSummit-Kongress).
Dann erwähne ich die CLI-Tools künftig noch mehr am Rande. Es soll einfach zeigen, wie Hop der (GIS-)Welt schon lange offensteht. Und es holt diejenigen ab, welche diese CLI-Tools jetzt schon verwenden oder die Airflow o.ä. kennen.
Deine Idee, einen Plan auszuhecken, finde ich gut. Ich helfe gerne mit. Macht nicht die KGK ab und zu solche Workshops?

Bin ich zu doof oder gibt es noch kein Detailprogramm vom GeoSummit? Ich sehe nur die Blöcke und da keine Namen.

oder gibt es noch kein Detailprogramm vom GeoSummit? Ich sehe nur die Blöcke und da keine Namen.

Der GEOSummit ist halt eine Wundertüte :shushing_face: . Ein detaillierteres Programm folgt sicher bald.

Nochmals zu Apache Hop: Vielen Dank für das „unvermeidliche“ dritte Plugin nach „OGR Input / Output“ und dem „Geometry Inspector (Viewer)“: Soeben habe ich diesen Artikel gesehen:

Let’s Hop, Teil 3: A native ili2db Integration for Apache Hop.