Neues Tutorial auf OpenSchoolMaps: Veröffentlichung eines QGIS-Projekts als Webkarte

Es freut mich, ein weiteres Tutorial auf OpenSchoolMaps bekannt geben zu können „Veröffentlichung eines QGIS-Projekts als Webkarte mit dem Plugin qgis2web“. Dieses frei zugängliche Tutorial und Arbeitsblatt ist ab sofort als Webseite (HTML) und als PDF unter diesem Weblink verfügbar.

P.S. Passend dazu bietet der neue Dienst Qgis2OnlineMap (seit März 2026 in der Public Beta) eine unkomplizierte Lösung, um QGIS-Projekte ohne eigenen Webserver zu veröffentlichen. Das Tool unterstützt in der aktuellen kostenlosen Beta-Phase qgis2web und auch Qgis2threejs (3D) mit bis zu fünf Karten pro Nutzer und jeweils maximal 50 MB. Der Workflow ist minimal: Karte in QGIS erstellen, mit qgis2web exportieren und den Ordner als ZIP-Datei hochladen. Man erhält dann einen Live-Link zum Teilen, wie etwa dieses Beispiel zeigt. Die Karten können optional passwortgeschützt werden und lassen sich zudem in externe Websites einbetten (vgl. dazu auch das OpenSchoolMaps-Tutorial “Karten im Web veröffentlichen”: Weblink).


Über OpenSchoolMaps
OpenSchoolMaps ist eine kleine Plattform für offene Tutorials und Materialien rund um Karten und Geoinformationen. Ziel ist es, das Wissen rund um GIS, QGIS und OpenStreetMap zu verbreiten und Anwendern:innen - von Studierenden über Sachbearbeiter:innen bis hin zu Geographielehrkräfte - zu helfen, Geoinformationen in Arbeit und Freizeit zu nutzen. Weitere Informationen auf openschoolmaps.ch.

Super Neuigkeiten wegen des Tutorials, danke fürs Teilen! qgis2web ist wirklich der Klassiker, wenn man QGIS-Projekte ohne großen Coding-Aufwand in den Browser bringen will. Dass Qgis2OnlineMap in der Beta jetzt auch Qgis2threejs für 3D-Karten unterstützt, wusste ich gar nicht, das ist echt stark. Kleiner Tipp am Rande: Die JSON-Dateien, die qgis2web ausspuckt, können bei komplexen Vektor-Layern schnell riesig werden. Am besten die Geometrien vorher in QGIS vereinfachen, sonst lädt die Webkarte ewig, besonders auf dem Handy. Das ist oft der Knackpunkt, den man erst merkt, wenn der Link live ist.

Danke, Elias, für den Tipp. Ich habe ihn gleich in den Anhang des Tutorials zu “Best Practices” eingebaut!

Guter Punkt mit den „Best Practices“, das hilft echt, gerade wenn man solche Dinge sonst erst im Nachhinein merkt. Eine Sache, die ich noch ergänzen würde: Bei größeren Projekten lohnt es sich auch, die Layer früh zu generalisieren oder mit unterschiedlichen Detailstufen zu arbeiten (z.B. je nach Zoom-Level), das spart später enorm Ladezeit und Nerven.

Gerade im mobilen Kontext macht das echt den Unterschied, ob eine Karte flüssig läuft oder gefühlt ewig lädt.

Ist am Ende ein bisschen wie bei anderen Sachen im Alltag – wenn alles gut abgestimmt ist, merkt man erst, wie viel angenehmer es läuft.