Google bietet seit einiger Zeit Indoor-Karten an. Praktisch, keine Frage – aber weder nachhaltig noch digital souverän. Zum Glück gibt es immer mehr Alternativen auf Basis von OpenStreetMap, dem „Wikipedia der Landkarten“ – nachhaltig und digital souverän, weil die Daten allen gehören und von jedem eingesehen, genutzt und verbessert werden können.
Interaktive Karten zu Innenräumen helfen bei der räumlichen Orientierung in Gebäuden und ermöglichen die gezielte Suche nach Räumen oder Events. Bei Webkarten lässt sich ein gefundener Standort zudem direkt per Permalink teilen.
Bereits im Einsatz sind solche Karten bei den Schweizer Bahnhöfen der SBB, bei Bahnhöfen in Deutschland (Die Bahn), am Flughafen Zürich, sowie neu auch bei der „OSM Campus Map“ mit den Hauptstandorten der FH OST in Rapperswil, St. Gallen und Buchs.
Wer keine eigene Anwendung braucht, findet in allgemeinen Viewern wie Cartes.app (unser Favorit), OpenLevelUp.net, OSMapp.org oder IndoorEqual.org fertige Lösungen.