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Diskussion «Nachlese FOSS4G 2022, 22.-28. August 2022, Florenz»
Artikel 1-1 von 1



Stefan Keller
29. August 22 (01:02 Uhr)
Beitragsnummer: 4851
Die grösste weltweite Konferenz im Bereich Open Source GISTech ging letzte Woche zu Ende. Sie fand gleich anschliessend an die State of the Map im schönen Florenz statt (wir berichteten hier im GEOWebforum).

Das Programm war überwältigend mit sieben parallelen Tracks, einem Online-Track, 402 Talks (!) und 44 Workshops. Website: [2022.foss4g.org/] . Es gab auch einen Academic Track mit 77 Papers.

Es wurde von über 1044 Teilnehmer vor Ort berichtet - insgesamt weit über 1300 - und auch die Schweizer Beteiligung war beachtlich u.a. mit den Firmen Sourcepole, OpenGIS und MapTiler. Hier das obligate Gruppenphoto [twitter.com/foss4g/status/1563196829805584384] . Einige Eindrücke findet man über den Hashtag #FOSS4G2022: [twitter.com/search?q=%23FOSS4G2022] .

Die Themen drehten sich um Vector Tiles (3D) und Streaming Datenformate sowie natürlich um QGIS, QGIS Web, QField, GeoServer, GeoPandas, Cesium, Leaflet, OpenLayers, OpenStreetMap und PostgreSQL/PostGIS. Wenn ich einen Trend nennen müsste, der sich an der Konferenz abzeichnete, dann ist es STAC ("Spatial Temporal Asset Catalog") eine geplante Standard-Schnittstelle für den Download von Geodaten und zugehörigen Metadaten.

FOSS4G steht für "Free and Open Source Software for Geospatial". Es ist dies eine jährlich wiederkehrende, weltweite Veranstaltung, die von der OSGeo, einer gemeinnützigen Organisation für freie und quelloffene geografische Technologien und offenen Geodaten, ausgerichtet wird. Die Konferenz deckt alle Arten von Themen ab, die mit der Offenheit von Geoinformationen und Erdbeobachtung zu tun haben, von der Softwareentwicklung über den Übergang zu FOSS4G, Anwendungsfälle und Anwendungen, Bildung und Forschung bis hin zu offenen Daten.

Die FOSS4G 2023 wird in Prizren, Kosovo, stattfinden.



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