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Diskussion «Gedanken zu Trends in GIS und Visualisierung»
Artikel 1-4 von 4



Andreas Neumann
7. Oktober 13 (08:07 Uhr)
Beitragsnummer: 2817
Zum Thema "Leute" finde ich es einen interessanten Trend dass GIS-Anwender vermehrt auch auf die Entwicklung der GIS-Software Einfluss nehmen. Anwender sind heute vermehrt auch Entwickler von GIS-Software und kennen daher beide Perspektiven. Natürlich ist es bei offenem Quellcode einfacher sich einzubringen. Heute muss man nicht einfach nur hinnehmen was Softwarehersteller für den "Weltmarkt" produzieren und dabei häufig lokale Bedürfnisse ignorieren.

Beim Thema "Tools" ist natürlich auch "github" zu erwähnen. Einfache Werkzeuge für die verteilte Versionsverwaltung und ein Portal das eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht. Auftraggeber können so die Entwicklungsfortschritte mitverfolgen und direkt Kommentare und Verbesserungsvorschläge einbringen. Ich kann mir gut vorstellen dass Kenntnisse von Werkzeugen wie Github in Zukunft von Arbeitnehmern einfach erwartet werden. Übrigens: auch kommerzielle Hersteller sind vermehrt auf Github zu finden! (siehe Vorträge an der FOSS4G2013 in Notthingham)

Ralph Straumann
6. Oktober 13 (20:18 Uhr)
Beitragsnummer: 2816
Danke, Stefan. Im Vortrag ging es aus zwei Gründen primär um "neue Visualisierungsmöglichkeiten":
1. Visuelles ist attraktiv zu vermitteln ;)
2. Ich finde, (Geo)Visualisierung ist als Bereich in den letzten Jahren speziell dynamisch mit Entwicklungen rund um Processing, Processing.js und vor allem D3.js. Speziell aufregend finde ich an diesen Entwicklungen, das sich hier ein Feld auftut, in dem Raum und Geographie eine grosse Rolle spielen, in dem sich aber gleichzeitig auch Personen mit nicht-räumlichen Fragestellungen und Interessen tummeln. Ich finde, genau in solchen Schnittbereichen ergeben sich in der Regel die innovativsten Entwicklungen.

Damit möchte ich aber die anderen Aspekte der angesprochenen technischen Entwicklungen nicht schmälern: Beispielsweise ist die Applikaiton R visualisierungstechnisch mächtiger geworden; aber R bleibt natürlich auch ein mächtiges Werkzeug für die Analyse nicht nur tabellarischer sondern auch räumlicher Daten.

Stefan Keller
5. Oktober 13 (01:06 Uhr)
Beitragsnummer: 2815
Ich finde die vier Trends stimmig - v.a. die Formulierungs-Variante im Blog:
* Neue Akteurinnen und Akteure
* Neuartige Daten
* Neue Tools und technische Möglichkeiten
* (Geo)Social Media und Netzwerke

Neue Tools und technische Möglichkeiten" finde ich besser als "neue Visualisierungsmöglichkeiten".

Was mir als 5. Trend noch in den Sinn kommt ist "Cloud GIS mit Web-Technologien", wie z.B. [www.giscloud.com] oder [geogit.org] . Diesen Trend unterstützt indirekt auch Paul Ramsey ("Mr. PostGIS"), der in seinem jüngsten Blog von einer Ausnahme (QGIS) schreibt: "The desktop is dead, long live the desktop!" [boundlessgeo.com/2013/09/paul-ramsey-on-foss4g-2013/] .

Ralph Straumann
1. Oktober 13 (15:22 Uhr)
Beitragsnummer: 2814
Ich habe mir anlässlich einer Keynote bei ewz meine Gedanken gemacht zu Trends in GIS und Visualisierung und habe vier Ströme herausgearbeitet:
- Leute,
- Daten,
- Tools,
- und "Social"

Die Folien sind hier einsehbar: [geo.ebp.ch/2013/10/01/gedanken-zur-zukunft-von-gis-und-visualisierung]



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